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Literatur zwischen Akkordarbeit und Dunkelheit

Am Samstag, den 3. November prästentiert der Schauspieler Axel Holst in unserer Schwarzkaue eine spannende Auswahl aus 100 Jahren Bergbauliteratur.

Romane, Erzählungen und Gedichte: In unserer Lesung „Wir fürchten nicht die Tiefe“ gibt der Schauspieler Axel Holst einen spannenden literarischen Einblick in den Alltag des Ruhr-Reviers – zwischen Abbauhammer, Kokerei und Bergmanns-Seife.

Mal kritisch, mal pathetisch beschreiben die ausgewählten Texte die harte Arbeit unter Tage, die Kameradschaft und das Leben in der Trinkhalle. Die Werke reichen dabei vom sozialistischen Meisterdichter Heinrich Kämpchen bis zum Arbeiterliteraten Max von der Grün.

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Axel Holst ist als Schauspieler, Autor und Theaterregisseur tätig. Zurzeit ist er am Schauspiel Essen und in der „Lindenstraße“ zu sehen. Neben dieser von der RAG-Stiftung unterstützten Veranstaltung finden weitere Lesungen unter dem Motto „Wir fürchten nicht die Tiefe“ statt. Die Reihe des Dortmunder Fritz-Hüser-Instituts begleitet mit Lesungen im ganzen Revier das Ende des deutschen Steinkohlenbergbaus.

Wir fürchten nicht die Tiefe
Samstag, 3. November 2018, Beginn: 20 Uhr, Einlass: 19 Uhr
Schwarzkaue Schlägel & Eisen, Glückauf-Ring 35-37, Herten
Eintritt frei

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